✓ Wissenswertes
- Die Tuohy-Nadel ist etwa 8 cm lang bei einem Durchmesser von 1,3 mm — sie wird nach dem Einführen des flexiblen Katheters entfernt
- Mehr 80 % bei Frauen in Frankreich geben an, mit ihrer Erfahrung mit der Periduralanästhesie zufrieden zu sein
- Die vor dem Einsetzen verabreichte Lokalanästhesie macht das Einsetzen weitaus weniger schmerzhaft, als man denkt
- Schwerwiegende Komplikationen sind sehr selten, und vorübergehende Nebenwirkungen werden vom medizinischen Team wirksam behandelt
- Die obligatorische präanästhetische Untersuchung ermöglicht es, mögliche Kontraindikationen frühzeitig zu erkennen und das Protokoll entsprechend anzupassen
Was genau ist eine Periduralnadel?
L'Epiduralnadel ist ein medizinisches Instrument, das vom Anästhesisten zur Verabreichung eines Lokalanästhetikums in die’Epiduralraum, die sich direkt vor der Dura mater befindet, jener Membran, die das Rückenmark umgibt. Dank dieser Membran kann die Periduralanästhesie die mit den Wehen verbundenen Schmerzempfindungen blockieren.
Zusammenfassung des Artikels
ToggleGenauer gesagt heißt die verwendete Nadel Tuohy-Nadel. Sie ist etwa 8 cm lang bei einem Durchmesser von etwa 1,3 mm. Nicht gerade beeindruckend, oder? 😅 Und vor allem bleibt sie nicht an Ort und Stelle: Sie dient lediglich dazu, einen flexiblen Katheter einzuführen, der während der gesamten Wehen im Rücken verbleibt.

💡 Zum Vormerken: Die Epiduralnadel ist etwa 8 cm lang und hat einen Durchmesser von 1,3 mm. Sie dient dazu, einen flexiblen Katheter im Epiduralraum zu platzieren – sie verbleibt nicht im Rücken.
Wie wird die Epiduralanästhesie gelegt?
Das ist oft die Frage, die einem am meisten Sorgen bereitet! Hier ist also eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, ganz ohne Umschweife.
Vorbereitungen vor der Verlegung
Bevor der Anästhesist herankommt, eine intravenöse Infusion wird angelegt. Warum? Um den Blutdruck zu stabilisieren, der nach der Verabreichung des Anästhetikums sinken kann. Außerdem wird ein Fetalmonitor angeschlossen, um die Herzfrequenz des Babys kontinuierlich zu überwachen.
Die Körperhaltung
Du wirst entweder sitzend, nach vorne gebeugt (mit einem «Katzenrücken») oder in der Fötusstellung auf der Seite liegend positioniert. Das Ziel ist es, die Lendenwirbel so weit wie möglich zu öffnen, um den Zugang zum Epiduralraum zu erleichtern. Jetzt ist es an der Zeit, still zu bleiben so still wie möglich — sogar während einer Wehe, ja!
Lokalanästhesie vor dem Einstich
Gute Nachricht: Bevor der Anästhesist die Periduralnadel einführt, spritzt er eine Lokalanästhesie unter die Haut, um den Bereich zu betäuben. Dabei spürst du vielleicht ein leichtes Brennen, das aber nur ganz kurz anhält. Der Rest verläuft dann viel angenehmer, als man sich das vorstellt!
Das Einführen der Nadel und des Katheters
Die Tuohy-Nadel wird anschließend in die Lendenwirbelsäule, zwischen zwei Wirbeln (in der Regel zwischen L3 und L4 oder L4 und L5). Sobald der Epiduralraum erreicht ist, wird ein dünner, flexibler Katheter durch die Nadel vorgeschoben. Die Nadel wird entfernt, und der Katheter verbleibt an Ort und Stelle und wird mit einem Pflaster am Rücken fixiert.
Die Injektion des Anästhetikums
Das Lokalanästhetikum (oft Bupivacain oder Ropivacain, kombiniert mit einem schwachen Opioid) wird über den Katheter injiziert. Die Wirkung setzt nach 10 bis 20 Minuten ca. Und dann stellt sich oft sofort eine Erleichterung ein … die wirklich verblüffend ist!
Tut die Epiduralnadel wirklich weh?
Ganz ehrlich? Die Angst vor der Nadel ist oft viel größer als die Realität. Dank der vorherigen Lokalanästhesie beschreiben die meisten Frauen das Einsetzen als ein Druckgefühl im Rücken, ohne starke Schmerzen. Was manchmal schwer zu bewältigen ist, ist die Notwendigkeit, während einer Wehe stillzuhalten – aber das dauert ja nur ein paar Sekunden.
Studien zeigen, dass mehr als 80 % bei Frauen die in Frankreich eine Periduralanästhesie erhalten haben, geben an, mit ihrer Erfahrung zufrieden zu sein. Die Periduralanästhesie wird übrigens von etwa 8 von 10 Frauen die in Frankreich in einer Entbindungsklinik entbinden.
Wie groß ist die Nadel für die Periduralanästhesie?
Das ist die Frage, die am häufigsten gestellt wird – und man versteht auch warum! Hier eine übersichtliche Zusammenfassung:
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Name der Nadel | Tuohy-Nadel |
| Länge | Etwa 8 cm |
| Durchmesser | Etwa 1,3 mm |
| Anzeigedauer | Ein paar Minuten |
| Bleibt an seinem Platz? | Nein, nach dem Einführen des Katheters entfernt |
| Eingabebereich | Lendenwirbel L3-L4 oder L4-L5 |

Welche Risiken und Nebenwirkungen hat die Periduralanästhesie?
Die Periduralanästhesie ist eine sehr sichere Methode, die jedes Jahr millionenfach angewendet wird. Doch wie jeder medizinische Eingriff birgt auch sie einige mögliche Nebenwirkungen – die meisten davon sind harmlos und vorübergehend.
Häufige Nebenwirkungen
- Blutdruckabfall (Hypotonie): häufig, wird durch die vor dem Eingriff angelegte Infusion behandelt.
- Erschütterungen : Passagiere, im Zusammenhang mit dem Anästhetikum.
- Juckreiz : vor allem, wenn Opioide mitverabreicht werden.
- Schwierigkeiten beim Wasserlassen : Es kann ein Blasenkatheter gelegt werden.
- Kopfschmerzen nach einer Punktion : In weniger als 1 von 100 Fällen kommt es vor, dass die Dura mater versehentlich perforiert wird (man spricht von einer Duralperforation). Um dies zu beheben, kann ein «Blood Patch» durchgeführt werden.
Hat die Epiduralanästhesie Auswirkungen auf das Baby?
Das ist eine völlig berechtigte Sorge! Die gute Nachricht: Das Baby ist den Anästhetika praktisch nicht ausgesetzt, da nur sehr geringe Mengen der verwendeten Dosen in den mütterlichen Blutkreislauf und noch weniger in die Plazenta gelangen. Die vorliegenden Studien zeigen keine schädlichen Auswirkungen auf das Neugeborene. 👶
Ist eine Duralfissur etwas Ernstes?
Ein Durchstoßen der Dura mater ist eine seltene Komplikation (in weniger als 1 % der Fälle), die auftritt, wenn die Nadel ein kleines Stück zu tief eindringt. Dies führt zu starke Kopfschmerzen im Stehen, Linderung beim Liegen. Die Behandlung, die als „Blood Patch“ (Injektion von Eigenblut in den Periduralraum) bezeichnet wird, ist sehr wirksam und sorgt für schnelle Linderung.
Was sind die Kontraindikationen für eine Periduralanästhesie?
Eine Periduralanästhesie ist nicht immer möglich. In bestimmten Fällen ist sie kontraindiziert:
Eine Ablehnung seitens der Patientin natürlich. Aber auch Blutgerinnungsstörungen, eine Hautinfektion an der Einstichstelle, bestimmte Fehlbildungen der Wirbelsäule oder eine Allergie gegen Lokalanästhetika. Deshalb ist die Obligatorisches Gespräch mit dem Anästhesisten in der späten Schwangerschaft so wichtig ist – sie ermöglicht es, all diese Situationen vorwegzunehmen.
✅ Gut zu wissen: In Frankreich ist vor jeder Entbindung eine präanästhetische Beratung vorgeschrieben. Dabei kann der Anästhesist mögliche Kontraindikationen abklären und dir den Ablauf der Periduralanästhesie erklären – nutze diese Gelegenheit, um alle deine Fragen zu stellen!
Kann man die Dosierung der Periduralanästhesie selbst bestimmen?
Ja, und diese Option wird immer häufiger angeboten! Man spricht von PCEA (Patientengesteuerte Epiduralanalgesie), oder eine Epiduralpumpe auf Abruf. Konkret bedeutet das: Mit einer kleinen Fernbedienung kannst du dir selbst eine zusätzliche Dosis Betäubungsmittel verabreichen, wenn du spürst, dass die Wirkung nachlässt – natürlich innerhalb eines vom Anästhesisten festgelegten Rahmens.
Das ist sehr praktisch, um die Stärke der Schmerzlinderung an die Intensität der Wehen anzupassen, vor allem gegen Ende der Wehen. Frauen, die diese Möglichkeit nutzen, berichten oft von einer höheren Gesamtzufriedenheit! Eine optimale Schmerzbehandlung kann auch dazu beitragen, körperlichen und emotionalen Stress während der Geburt zu verringern.
Was ist eine ambulante Periduralanästhesie?
Die ambulante Periduralanästhesie ist eine abgeschwächte Form der klassischen Periduralanästhesie. Die Dosen des Anästhetikums sind geringer, was es ermöglicht, die Beweglichkeit der Beine erhalten und somit während der Wehen aufzustehen, herumzulaufen und die Position zu wechseln. In Frankreich ist diese Methode noch wenig verbreitet, aber immer mehr Entbindungskliniken bieten sie an!
Es ist ideal für Frauen, die während der Wehen aktiv bleiben und gleichzeitig von einer Schmerzlinderung profitieren möchten. Das ist wirklich eine gute Option, die du mit deinem medizinischen Team besprechen solltest.

Welche Alternativen gibt es, wenn du keine Periduralanästhesie möchtest?
Eine Periduralanästhesie ist nicht zwingend erforderlich! Wenn du lieber ohne gebären möchtest, gibt es andere Methoden, um die Wehenschmerzen zu lindern:
Die kontrollierte Atmung (Lamaze-Methode), das Eintauchen in warmes Wasser (Bad oder Dusche), das MEOPA (Lachgas, Sauerstoff-Lachgas-Gemisch), Sophrologie- oder Hypnosetechniken, aktive Positionen (Gehen, Geburtsball) oder auch die Spinalanästhesie (eine einmalige Injektion in den Rückenmarksraum, die häufig bei Kaiserschnitten angewendet wird). Jede Option hat je nach deinem Profil und deinen Vorlieben ihre Vorteile – am besten besprichst du dies rechtzeitig vor dem großen Tag mit deiner Hebamme! Bestimmte körperliche Beschwerden, wie zum Beispiel Verkehrsprobleme, können ebenfalls die Wahl der geeigneten Linderungsmethode beeinflussen.
Epiduralanästhesie und Spinalanästhesie: Was ist der Unterschied?
Diese beiden Techniken werden oft verwechselt, sind aber klar voneinander zu unterscheiden. Die Spinalanästhesie besteht darin, das Anästhetikum mit einer dünneren Nadel direkt in die Rückenmarksflüssigkeit (durch die Dura mater hindurch) zu injizieren. Die Wirkung tritt fast sofort ein, ist sehr stark, aber zeitlich begrenzt (etwa 2 bis 3 Stunden). Sie wird vor allem bei geplanten Kaiserschnitten angewendet.
Die Periduralanästhesie hingegen erfolgt über einen Katheter, der es ermöglicht, die Betäubung so lange wie nötig aufrechtzuerhalten. Sie ist daher die Methode der Wahl für eine vaginale Entbindung, deren Dauer nicht vorhersehbar ist. Manchmal werden beide Techniken kombiniert: Das ist die kombinierte epidurale Anästhesie, das die schnelle Wirkung der Rachi und die lange Wirkdauer der Peri vereint! Für Frauen mit einer Vorgeschichte von Hautproblemen, insbesondere im Bereich des Kreuzbeins, wie zum Beispiel Steißbeinfalte, … wird der Anästhesist seinen Ansatz bei der Voruntersuchung entsprechend anpassen.
Das Wichtigste zur Epiduralnadel
Die Periduralnadel macht auf dem Papier oft Angst – aber in Wirklichkeit ist die Einleitung viel erträglicher, als man sich das vorstellt! Dank der vorherigen Lokalanästhesie, dem Fachwissen des Anästhesisten und dem flexiblen Katheter, der die Aufgabe übernimmt, ist die Periduralanästhesie heute eine der wirksamsten Methoden zur Linderung der Geburtsschmerzen.
Das Wichtigste? Dass du dich vor dem großen Tag gut informiert fühlst. Stell alle deine Fragen beim Vorgespräch mit dem Anästhesisten, sprich mit deiner Hebamme und vertraue dem medizinischen Team, das dich begleitet. Du schaffst das ganz sicher! 💪
Häufig gestellte Fragen zur Periduralnadel
Kann man eine Periduralanästhesie bekommen, wenn man ein Tattoo im unteren Rückenbereich hat?
Ja, ein Tätowierung Eine Lumbalpunktion ist keine absolute Kontraindikation, doch der Anästhesist wird es vermeiden, durch die Tinte zu stechen, um das Risiko einer Infektion oder einer Pigmentwanderung zu minimieren. Eine Studie zeigt, dass 95 % In vielen Fällen verläuft die Behandlung komplikationslos, da der tätowierte Bereich umgangen wird. Die Verlegung kann angepasst (Wechsel des Wirbels) oder durch eine Spinalanästhesie falls erforderlich.
Wie lange muss man nach einer Periduralanästhesie warten, bevor man wieder laufen darf?
Mit einer klassische Periduralanästhesie, ist die Motorik der Beine während dieser Zeit oft beeinträchtigt 2 bis 4 Stunden. Dagegen ist eine ambulante Periduralanästhesie ermöglicht das Laufen ab 30 Minuten nach dem Einsetzen, unter ärztlicher Aufsicht. Die vollständige Wiederherstellung der Empfindlichkeit dauert in der Regel 6 bis 8 Stunden nach Absetzen der Injektionen.
Kann eine Periduralanästhesie chronische Schmerzen im Lendenwirbelbereich verursachen?
Die Rückenschmerzen Komplikationen nach einer Periduralanästhesie treten häufig auf (30 bis 40 % (in einigen Fällen), verschwinden jedoch innerhalb weniger Tage. Eine Studie über 10.000 Entbindungen zeigt, dass das Risiko für chronische Schmerzen mit oder ohne Periduralanästhesie gleich ist. Die Ursachen hängen oft mit der Schwangerschaft oder zu den Schubkräfte, nicht mit der Nadel.
Ist für eine Periduralanästhesie bei einer Minderjährigen eine elterliche Einwilligung erforderlich?
In Frankreich gibt es eine Moll kann allein einer Periduralanästhesie sofern sie als fähig erachtet wird, die Sachlage zu verstehen. Das medizinische Team legt jedoch Wert auf die Zustimmung der Eltern oder des gesetzlichen Vertreters. Im Falle einer Ablehnung durch die Eltern kann zum Schutz der Gesundheit von Mutter und Kind ein gerichtlicher Beschluss beantragt werden.
Kann man nach einer Epiduralanästhesie stillen?
Ja, die Lokalanästhetika Die verwendeten Substanzen (Bupivacain, Ropivacain) gelangen nur in sehr geringem Maße in den Muttermilch. Eine Metaanalyse bestätigt, dass 99 % Bei gestillten Babys treten keinerlei Nebenwirkungen auf. Mit dem Stillen kann bereits direkt nach der Geburt begonnen werden, auch wenn die Mutter noch Kribbeln in den Beinen.





